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Bornholms Verteidigungs-museum

500 Jahre Bornholmer Militärgeschichte – erzählt durch historische Objekte und fesselnde Geschichten

Bornholms Militärsammlung und Museum

Im Laufe der Geschichte war Bornholm eine Spielfigur in den Machtkämpfen von Königreichen, Großmächten, Imperien und Supermächten.

Im Verteidigungsmuseum Bornholm kannst du Militärfahrzeuge, markante Uniformen, furchteinflößende Säbel und bemerkenswerte Geschichten entdecken, die einen einzigartigen Einblick in die Vergangenheit der Insel und die hier einst stationierten militärischen Einheiten bieten.

Adresse

Bornholms Verteidigungsmuseum

Arsenalvej 8

3700 Rønne

Eintrittstarife

Erwachsene: 95 DKK

Jugendliche (6–16 Jahre): 50 DKK

Kinder (0–5 Jahre): Frei

Rentner: 70 DKK

Militärveteranen mit Ausweis: 60 DKK

Öffnungszeiten

3. Juni – 17. Oktober 2026

Mittwoch–Samstag: 10:00 – 16:00
Sonntag–Dienstag: Geschlossen
Feiertage: Geschlossen

Als der Krieg nicht endete

Dänemark wurde am 5. Mai 1945 befreit — aber nicht Bornholm. Hier weigerte sich die deutsche Garnison zu kapitulieren. Unsere Ausstellungen führen Sie durch die wachsende Anspannung jener Tage, als sowjetische Streitkräfte immer näher rückten und die deutsche Truppenkonzentration auf der Insel ihren Höhepunkt erreichte.

Entdecken Sie die faszinierenden Ausstellungen des Museums

Im Bornholmer Verteidigungsmuseum können Sie die bewegte Vergangenheit der Insel erkunden. Ihr Weg durch die Geschichte führt Sie durch eine einzigartige Sammlung militärischer Objekte, Gebäude und Fahrzeuge. Zu den Höhepunkten gehört eine originale, streng geheime deutsche Enigma‑Chiffriermaschine.

Als eines der wenigen Museen in Dänemark zeigt das Haus dänische Uniformen vom 18. Jahrhundert bis heute — von der farbenprächtigen Pracht der Napoleonischen Zeit bis zu den modernen Tarnmustern der Gegenwart.

Nehmen Sie im Militärfahrzeug Platz

Auf dem Vorplatz des Museums können Sie eine Reihe von Militärfahrzeugen von Bornholm erkunden — darunter auch einen M24 Chaffee. Mehrere Fahrzeuge sind geöffnet, sodass Sie einsteigen und sie selbst ausprobieren können.

Außerdem können Sie gemeinsam mit einer weiteren Person ein 40‑mm‑Bofors‑Flugabwehrgeschütz bedienen. Nur mit echter Teamarbeit lässt es sich in Bewegung setzen.

Eine Frontlinie des Kalten Krieges

Bornholm, im Herzen der Ostsee gelegen, wurde während des Kalten Krieges zum östlichsten Außenposten der NATO. Erfahren Sie, wie ein Kopfgeld aus dem Koreakrieg einen Überläufer dazu brachte, ein hochmodernes Jagdflugzeug auf der Insel zu landen — und entdecken Sie die Geschichte der geheimen britischen Missionen, die von Bornholm aus in die Dunkelheit hinter dem Eisernen Vorhang gestartet wurden.

Kanonen und Artillerie

Im Erdgeschoss des Museums finden Sie eine Ausstellung mit einer Reihe historischer Kanonen und moderner Artilleriesysteme.

Hier können Sie die Entwicklung von Schiffsgeschützen des 16. Jahrhunderts bis hin zu heutigen Haubitzen und modernen Stinger‑Flugabwehrraketen nachvollziehen.

Die Ausstellung vermittelt einen lebendigen Einblick in die technische und taktische Weiterentwicklung der Artillerie im Laufe der Jahrhunderte.

Bornholm unter deutscher Besatzung

Die Ausstellung des Museums zur deutschen Besatzung präsentiert eine Vielzahl faszinierender Objekte und Geschichten von Bornholm. Zu den Höhepunkten gehören eine originale Enigma‑Chiffriermaschine aus der Kriegszeit, die Überreste einer V‑1‑Flugbombe sowie verschiedene Ausrüstungsstücke der deutschen Truppen.

Außerdem können Sie eine umfangreiche Fotosammlung aus der Besatzungszeit erkunden, die die deutschen Anlagen auf Bornholm zeigt. Die Insel wurde sowohl zur Ausbildung von U‑Boot‑Besatzungen als auch zur Erprobung von Hitlers geheimen V‑Waffen genutzt.

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Die Zitadelle und die historischen Gebäude des Museums

Das Bornholmer Verteidigungsmuseum befindet sich in historischen Gebäuden, von denen jedes seine eigene bemerkenswerte Geschichte erzählt.

Dazu gehört auch Kastellet, die Verteidigungsanlage hinter dem Museum, in der sowohl dänische als auch deutsche Soldaten untergebracht waren. Zeitweise diente das Gebäude sogar als Quarantänestation für Menschen, die mit der Pest infiziert waren.